Sprudel- oder Heißwassersystem nachrüsten (#40)

Shownotes

Sprudel, gefiltertes oder sogar kochendes Wasser direkt aus dem Hahn klingt nach dem perfekten Küchen-Upgrade. Aber lässt sich so ein System auch problemlos in einer bestehenden Küche nachrüsten? In dieser Folge schauen wir hinter die Armatur – und vor allem unter die Spüle.

  • Wie viel Platz Sprudel- und Heißwassersysteme im Spülenschrank wirklich brauchen
  • Warum Abwärme, Belüftung und Lautstärke beim Nachrüsten oft unterschätzt werden
  • Welche Unterschiede es bei Sprudel, kochendem Wasser, Filterung und präziser Dosierung gibt
  • Mit welchen laufenden Kosten für CO₂, Filter und Strom ihr rechnen müsst
  • Warum nicht das System mit den meisten Funktionen automatisch das beste für euren Alltag ist

Was wäre für euch wichtiger: gekühltes Sprudelwasser, kochendes Wasser auf Knopfdruck oder eine genaue Mengen- und Temperatureinstellung? Schreibt uns in die Kommentare.

Mehr Tipps, Vergleiche und Inspiration rund um Küchengeräte und Küchenplanung findet ihr im Küchenfinder Magazin auf magazin.kuechenfinder.com.

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zu einer neuen Folge von Geniale Küchenplanung,

00:00:03: dem Küchenfinder Podcast.

00:00:05: Hallo zusammen.

00:00:06: Lass uns mal ganz ehrlich sein.

00:00:09: Denk mal an den wertvollsten, teuersten Immobilienbesitz, den

00:00:13: du hast.

00:00:14: Da denken jetzt sicher viele an die Garage

00:00:16: oder so.

00:00:16: Genau.

00:00:17: Aber das ist nicht deine Garage.

00:00:19: Das ist nicht dein Balkon.

00:00:20: Es ist deine Küchenarbeitsplatte.

00:00:23: Jeder Quadratzentimeter dort ist absolutes Gold wert.

00:00:26: Oh ja, absolut.

00:00:27: Vor allem, wenn du versuchst, für Freunde zu

00:00:29: kochen oder morgens schnell die Brotdosen zu richten.

00:00:32: Und trotzdem kapitulieren wir da völlig freiwillig und

00:00:35: opfern einen riesigen Teil dieses Platzes für einen

00:00:40: klobigen Wasserkocher.

00:00:41: Ja, und meistens steht daneben dann noch was

00:00:43: anderes.

00:00:43: Richtig.

00:00:44: In der Ecke blockiert dann oft noch so

00:00:46: ein stetig wachsender, klebriger Berg aus leeren Plastikpfandflaschen

00:00:50: den Weg.

00:00:50: Kennt wohl jeder, ja.

00:00:51: Das ist nicht nur optisch ein Albtraum, es

00:00:53: kostet auch einfach Nerven.

00:00:54: Also stell dir vor, du könntest all das

00:00:57: heute noch aus deiner Küche verbannen, den Platz

00:00:59: zurückerobern und zwar komplett ohne einen einzigen Schrank

00:01:03: herausreißen oder die Küche neu planen zu müssen.

00:01:06: Das klingt nach einem ziemlich guten Deal.

00:01:08: Definitiv.

00:01:09: Unser Thema heute ist nämlich, wie man moderne

00:01:10: Sprudel- und Heißwassersysteme in einer bestehenden Küche

00:01:14: clever nachrüstet.

00:01:15: Und alle Daten, Vergleiche und Analysen, auf die

00:01:18: wir uns heute stützen, haben wir übrigens direkt

00:01:20: aus dem Küchenfinder Magazin unter magazin.küchenfinder.com.

00:01:25: Was wirklich eine exzellente Quelle dafür ist.

00:01:27: Absolut.

00:01:28: Für mich unangefochten die beste Anlaufstelle, wenn es

00:01:30: um solche fundamentalen Küchenupgrades geht.

00:01:33: Ja, und das ist wirklich ein faszinierender Paradigmenwechsel,

00:01:36: über den wir hier reden.

00:01:37: Wir haben ja jahrzehntelang akzeptiert, dass ein Wasserhahn

00:01:40: so eine rein mechanische, fast schon primitive Schnittstelle

00:01:43: ist.

00:01:44: Aufdrehen, Wasser kommt.

00:01:45: Genau.

00:01:45: Du drehst auf, es kommt nass heraus, warm

00:01:47: oder kalt und das war's.

00:01:48: Aber heute sprechen wir über hochkomplexe, kleine Hightech

00:01:52: -Zentralen.

00:01:53: Aber bevor wir uns da jetzt von glänzenden

00:01:55: Edelstahlamaturen blenden lassen, müssen wir dorthin schauen, wo

00:01:58: die Magie eigentlich passiert.

00:02:00: Ja, und wo ehrlicherweise beim Nachrüsten oft die

00:02:03: größten Tränen fließen, nämlich in deinen Spülerschrank.

00:02:06: Oh ja, das schwarze Loch der Küche.

00:02:09: Wenn wir uns die typische Küchenarchitektur mal ansehen,

00:02:12: hat der Spülenschrank meistens ein Standardmaß von 60

00:02:15: Zentimetern.

00:02:16: Und der wurde beim Küchenkauf primär dafür konzipiert,

00:02:20: ein Abflussrohr, also den Siphon und vielleicht noch

00:02:22: ein Mülltrennsystem zu beherbergen.

00:02:25: Ja, wenn ich da bei mir drunter schaue,

00:02:26: da steht dann noch das ganze Spülmittel, die

00:02:28: Spülmaschinentabs und der halbe Vorrat an Schwämmen.

00:02:32: Eben.

00:02:33: Es gleicht eigentlich jetzt schon einem sehr fortgeschrittenen

00:02:36: Level bei Tetris.

00:02:37: Das ist ein guter Vergleich.

00:02:38: Wenn wir da jetzt noch Technik reinpacken wollen,

00:02:40: drängt sich mir direkt so eine physikalische Frage

00:02:42: auf.

00:02:43: Wir reden hier ja von Systemen, die Wasser

00:02:45: kühlen und sprudeln.

00:02:47: Richtig.

00:02:48: Ein Kühlschrank funktioniert ja thermodynamisch so, dass er

00:02:50: dem Innenraum Wärme entzieht und sie hinten an

00:02:52: den Raum abgibt.

00:02:54: Wenn ich mir jetzt also einen Minikühlschrank in

00:02:56: einem geschlossenen 60 Zentimeter breiten Kasten unter die

00:02:58: Spüle quetsche, baue ich mir da nicht quasi

00:03:01: einen kleinen Hitzestau Backofen?

00:03:03: Das ist eine exzellente Beobachtung.

00:03:05: Und genau hier scheitern viele DIY-Projekte, die

00:03:08: einfach nicht richtig durchdacht sind.

00:03:10: Fliegt einem das dann um die Ohren?

00:03:11: Naja, die Abwärme des Kompressors muss zwingend abgeführt

00:03:14: werden.

00:03:15: Sonst überhitzt das Gerät, der Stromverbrauch schnellt enorm

00:03:17: in die Höhe und die Lebensdauer halbiert sich

00:03:19: halt.

00:03:20: Also nichts mit einfach reinstellen und gut ist.

00:03:22: Genau.

00:03:23: Nachrüsten ist eben nicht einfach nur Box reinstellen,

00:03:26: Stecker in die Dose.

00:03:27: Du brauchst da clevere Lösungen.

00:03:29: Was machen die Hersteller da?

00:03:31: Die haben dieses Tetris und Hitzeproblem natürlich erkannt.

00:03:34: Ein gutes Beispiel ist da die Marke Sprutlux.

00:03:36: Die haben spezielle Systeme genau für diese extremen

00:03:39: Platzverhältnisse entwickelt.

00:03:40: Okay.

00:03:41: Die haben ein Modell, das nennt sich Inox

00:03:43: Ultraflat.

00:03:45: Und anstatt so eines großen Würfels haben die

00:03:47: die Komponenten komplett neu angeordnet.

00:03:49: Das Gehäuse ist extrem flach und lässt sich

00:03:51: quasi hinter oder neben das bestehende Müllsystem schieben.

00:03:55: Ah, das löst also dieses Platzproblem.

00:03:57: Aber wenn ich quasi einen Kompressor, also ja

00:04:00: im Grunde einen Motor direkt unter der Spüle

00:04:03: habe.

00:04:03: Wie sieht das mit der Akustik aus?

00:04:05: Sehr wichtiger Punkt.

00:04:06: Ich meine, wenn ich eine moderne, offene Wohnküche

00:04:08: habe, will ich ja nicht, dass beim gemütlichen

00:04:10: Filmabend auf der Couch plötzlich unterm Spülbecken ein

00:04:13: Motor anspringt und brummt wie ein alter Traktor,

00:04:15: oder?

00:04:15: Völlig richtig.

00:04:16: Lärm ist bei offenen Grundrissen wirklich der Feind

00:04:19: der Gemütlichkeit.

00:04:21: Mechanische Kühlkompressoren erzeugen nun mal Vibrationen.

00:04:24: Logisch.

00:04:24: Und wenn du diese Vibrationen auf den Holzboden

00:04:26: eines Küchenschranks überträgst, wirkt der ganze Schrank wie

00:04:29: ein Resonanzkörper, quasi wie eine Gitarre.

00:04:32: Oh Gott, er verstärkt das Brummen.

00:04:33: Exakt.

00:04:34: Um das zu verhindern, nutzen Systeme wie zum

00:04:36: Beispiel der Inox Silent total aufwendige Vibrationsdämpfer.

00:04:40: Wie kann man sich das vorstellen?

00:04:42: Das sind spezielle Gummi- und Silikonaufhängungen.

00:04:44: Die entkoppeln den Kompressor physisch vom Gehäuse.

00:04:47: Die Schwingung wird also geschluckt, bevor sie das

00:04:50: Holz des Schranks überhaupt erreicht.

00:04:51: Ah, okay.

00:04:52: Das Gerät kühlt das Wasser und mischt die

00:04:54: Kohlensäure bei, aber eben akustisch fast unsichtbar.

00:04:57: Wahnsinn.

00:04:58: Okay, wir haben also physisch den Platz gefunden,

00:05:02: die Abwärme im Griff und die Akustik gedämmt.

00:05:04: Aber wenn ich mir diesen ganzen Aufwand schon

00:05:07: mache und da Hightech unter die Spüle quetsche,

00:05:09: wie ist das mit der Dimensionierung?

00:05:11: Was genau meinst du?

00:05:12: Naja, wenn meine Familie im Hochsommer aus dem

00:05:14: Garten kommt, trinken wir locker mal drei Liter

00:05:16: kaltes Sprudelwasser am Stück.

00:05:19: Woher weiß ich, ob das System da nicht

00:05:21: einfach schlapp macht und nur noch lauwarmes Leitungswasser

00:05:23: ausspuckt?

00:05:24: Ah ja, das ist der alles entscheidende Punkt

00:05:26: bei der Bedarfsermittlung.

00:05:27: Die Kühlkapazitäten variieren auf dem Markt enorm.

00:05:30: Lass uns da mal reingehen.

00:05:31: Fangen wir mal ganz unten beim Einstieg an.

00:05:33: Wenn du eigentlich nur gelegentlich ein Glas Sprudel

00:05:35: möchtest und das Budget moderat bleiben soll, reicht

00:05:38: oft eine Lösung aus dem Baumarkt, wie zum

00:05:40: Beispiel die Keo Soda.

00:05:42: Wie funktioniert die?

00:05:43: Das ist ein sogenanntes Splitsystem.

00:05:45: Du hast oben eine Armatur, die aussieht wie

00:05:47: ein normaler Wasserhahn.

00:05:48: Die hat aber eine separate Leitung für das

00:05:50: Sprudelwasser integriert.

00:05:52: Die Technikbox für unten kaufst du dann einfach

00:05:54: separat dazu.

00:05:55: Verstehe.

00:05:56: Das System nutzt oft eine einfache Blockkühlung.

00:05:58: Das reicht völlig für den Morgenkaffee oder das

00:06:00: Glas Wasser am Abend.

00:06:01: Aber es hat halt nicht die thermische Masse,

00:06:03: um fünf Liter am Stück auf vier Grad

00:06:04: herunter zu kühlen.

00:06:05: Und was passiert, wenn ich aber genau diese

00:06:07: fünf Liter am Stück brauche?

00:06:09: Nehmen wir mal eine große WG oder ich

00:06:10: rüste die Büroküche für meine Agentur um.

00:06:13: Da verdurstet dir so ein Basissystem auf halber

00:06:15: Strecke.

00:06:16: Genau das dachte ich mir.

00:06:17: Wenn zig Liter in extrem kurzer Zeit gezapft

00:06:19: werden, bricht bei den kleinen Systemen die Kühltemperatur

00:06:22: komplett ein.

00:06:23: Für solche Anforderungen musst du dich in der

00:06:25: Schwergewichtskategorie umsehen.

00:06:26: Also Systeme aus der Gastronomie.

00:06:28: Richtig.

00:06:29: Bital ist da ein sehr bekannter Name oder

00:06:31: auch das Power Soda Modell von Sprudelux.

00:06:34: Diese Geräte arbeiten mit sogenannten Durchlaufkühlern.

00:06:37: Die haben dann mehr Power.

00:06:39: Viel mehr.

00:06:40: Die haben extrem leistungsstarke Kompressoren und kühlen das

00:06:42: Wasser förmlich in der Sekunde des Zapfens herunter.

00:06:45: Selbst wenn du zehn Flaschen hintereinander abfüllst.

00:06:47: Und die arbeiten dann auch mit massiven CO2

00:06:50: Flaschen, nicht mit diesen kleinen Zylindern aus dem

00:06:52: Supermarkt.

00:06:52: Gut, aber ich muss ehrlich sagen, ich baue

00:06:55: mir ungern eine industrielle Schankanlage in meine private

00:06:58: Stadtwohnung.

00:06:59: Das ist ja wie mit Kanonen auf Spatzen

00:07:01: geschossen.

00:07:01: Absolut.

00:07:02: Das wäre für den normalen Haushalt völlig übertrieben.

00:07:05: Und falls du dir da draußen jetzt unsicher

00:07:06: bist, wo genau du dich auf diesem Spektrum

00:07:08: zwischen simplem Baumarkthahn und Gastroboliden befindest, im Küchenfinder

00:07:13: Magazin unter Magazin.Küchenfinder.com gibt es dafür

00:07:18: exzellente Checklisten.

00:07:19: Da kann man seine eigenen Gewohnheiten ganz nüchtern

00:07:22: durchrechnen.

00:07:23: Sehr zu empfehlen.

00:07:23: Ja, aber lasst uns das Problem mal von

00:07:27: einer ganz anderen Seite beleuchten.

00:07:29: Angenommen, die Menge stimmt jetzt.

00:07:31: Das Wasser sprudelt ohne Ende.

00:07:33: Aber eiskaltes Wasser bringt mir ja relativ wenig,

00:07:36: wenn es nach den alten Bleirohren meines Mietshauses

00:07:38: schmeckt oder extrem kalkhaltig ist.

00:07:41: Oh ja.

00:07:41: Wenn wir schon die teure Hardware installieren, müssen

00:07:44: wir doch über die Wasserqualität selbst reden, oder?

00:07:46: Definitiv.

00:07:47: Und das ist genau der Moment, in dem

00:07:48: wir die Welt der reinen Sprudler verlassen und

00:07:50: über die echten 5 in 1 Alleskörner sprechen.

00:07:54: 5 in 1?

00:07:55: Ja, ein System, das im Küchenfinder Magazin zum

00:07:58: Beispiel extrem häufig analysiert wird, ist der Happy

00:08:01: Filter Fizz Rat.

00:08:02: Das ist wirklich ein technologisches Schweizer Taschenmesser.

00:08:05: Okay, was kann der alles?

00:08:06: Du hast eine einzige Armatur.

00:08:08: Drehst du den einen Hebel, kommt ein ganz

00:08:10: normales, ungefiltertes Leitungswasser heraus.

00:08:12: Das ist perfekt, um schnell den Putzeimer vollzumachen.

00:08:15: Macht Sinn.

00:08:16: Nutzt du aber das elektronische Bedienfeld auf der

00:08:18: anderen Seite, kommt plötzlich gefiltertes Wasser, gekühltes Sprudelwasser

00:08:22: oder sogar kochend heißes Wasser.

00:08:25: Und das alles aus demselben Hahn.

00:08:26: Moment, Moment, da muss ich direkt reingrätschen.

00:08:29: Fünf Funktionen in einem Hahn klingen auf dem

00:08:31: Papier fantastisch.

00:08:33: Aber meine Lebenserfahrung sagt mir, wenn ein Gadget

00:08:36: versucht, fünf Dinge gleichzeitig zu tun, macht es

00:08:38: meistens keines davon richtig gut.

00:08:40: Ich verstehe deine Bedenken.

00:08:42: Ich meine, wenn da vorher kochendes Wasser durchgelaufen

00:08:44: ist und ich danach sofort ein kaltes Sprudelwasser

00:08:46: ziehe, habe ich da nicht erst mal einen

00:08:48: halben Liter lauwarmen, ekligen Sprudeltee in meinem Glas?

00:08:52: Eine sehr berechtigte Skepsis.

00:08:54: Aber das haben die Ingenieure ziemlich clever gelöst.

00:08:57: Wie das?

00:08:58: Diese Armaturen nutzen ein sogenanntes Rohr-in-Rohr

00:09:01: -System.

00:09:02: Das bedeutet, das kochende Wasser hat im Inneren

00:09:04: des Hahns eine völlig isolierte, separate Teflonleitung.

00:09:08: Das eiskalte Wasser fließt durch einen komplett anderen

00:09:10: Kanal.

00:09:11: Ah, die berühren sich ja so gar nicht.

00:09:13: Exakt.

00:09:14: Die berühren sich nie und sie erhitzen sich

00:09:16: auch nicht gegenseitig.

00:09:18: Dein Sprudelwasser ist also ab dem allerersten Tropfen

00:09:20: eiskalt.

00:09:22: Okay, das beruhigt mich.

00:09:24: Und was deine Frage zur Wasserqualität angeht, das

00:09:27: Geheimnis sitzt im vorgeschalteten Filter.

00:09:29: Der Happy-Filter nutzt beispielsweise einen Hochleistungs-Aktivkohle

00:09:33: -Filter.

00:09:34: Okay, Aktivkohle liest man ja überall.

00:09:36: Aber was genau passiert da physikalisch?

00:09:38: Ist es einfach nur ein feines Sieb, das

00:09:39: den groben Dreck abfängt?

00:09:41: Nein, das ist viel faszinierender.

00:09:44: Aktivkohle funktioniert nicht primär wie ein mechanisches Sieb,

00:09:47: sondern durch Adsorption mit D.

00:09:50: Adsorption?

00:09:51: Die Kohle wird bei der Herstellung so extrem

00:09:54: erhitzt, dass sie aufbricht und ein unvorstellbar komplexes

00:09:58: Labyrinth aus mikroskopisch kleinen Poren bildet.

00:10:01: Um dir da mal eine Vorstellung zu geben.

00:10:02: Ja, ein einziges Gramm dieser Aktivkohle hat eine

00:10:06: innere Oberfläche, die so groß ist wie ein

00:10:08: ganzer Tennisplatz.

00:10:10: Warte mal, ein ganzer Tennisplatz?

00:10:12: Wahnsinn, oder?

00:10:13: In einem Gramm?

00:10:15: Wahnsinn, oder?

00:10:17: Wenn das Leitungswasser dadurch gepresst wird, bleiben Moleküle

00:10:20: wie Chlor, organische Verbindungen oder auch Schwermetalle wie

00:10:24: Blei buchstäblich in diesen Poren kleben.

00:10:27: Gleichzeitig verringert der Filter die Carbonathärte, also den

00:10:31: Kalk.

00:10:32: Das heißt, du schützt nicht nur deine Gesundheit

00:10:34: und verbesserst den Geschmack deines Tees enorm.

00:10:36: Du verhinderst auch, dass deine teure Siebträger-Kaffeemaschine

00:10:39: jemals wieder verkalkt.

00:10:41: Das ist wirklich beeindruckend.

00:10:43: Ein Tennisplatz in einer kleinen Plastikkartusche unter der

00:10:46: Spüle.

00:10:47: Für so ein 5-in-1-System liegen

00:10:50: wir preislich dann aber bestimmt auch schnell bei

00:10:51: 1900 bis 2000 Euro für das komplette Set,

00:10:55: richtig?

00:10:56: Ja, das ist schon die realistische Größenordnung für

00:10:58: diese Leistungsklasse.

00:11:00: Und wenn wir schon beim Thema Budget und

00:11:01: Lifestyle sind, für Leute, bei denen die Kücheninsel

00:11:04: das absolute Herzstück des offenen Wohnraums ist, rückt

00:11:07: da nicht noch ein ganz anderer Faktor in

00:11:09: den Fokus?

00:11:10: Die pure Ästhetik?

00:11:11: Auf jeden Fall.

00:11:12: Da gibt es Systeme wie den Living Tab

00:11:14: Pro von Living Water.

00:11:16: Da geht es dann weniger um maximale Sprudelmengen,

00:11:19: darum, dass die Armatur wie eine minimalistische, architektonische

00:11:23: Skulptur aussieht.

00:11:24: Komplett in gebürstetem Edelstahl, extrem reduziert im Design.

00:11:28: Okay, aber wenn ich mir diese Investition von

00:11:31: rund 2000 Euro anschaue, ist das ja quasi

00:11:34: nur die Eintrittskarte in den Club.

00:11:36: Das stimmt, ja.

00:11:37: Wir müssen auch unbedingt über die laufenden Kosten

00:11:39: reden.

00:11:40: Im Kühlschrank unter der Spüle läuft schließlich nicht

00:11:42: mit Luft und Liebe.

00:11:44: Was kostet mich diese Bequemlichkeit denn im Alltag?

00:11:46: Genau diesen Realitätscheck müssen wir machen.

00:11:49: Die Betriebskosten setzen sich im Grunde aus drei

00:11:51: großen Blöcken zusammen.

00:11:53: Du solltest das wie den Betrieb eines zusätzlichen

00:11:55: kleinen Haushaltsgeräts kalkulieren.

00:11:57: Okay, was ist Block 1?

00:11:59: Block 1 ist das CO2.

00:12:01: Eine handelsübliche 425 Gramm Kartusche, wie man sie

00:12:04: kennt, reicht physikalisch für maximal 60 Liter Sprudelwasser.

00:12:07: Je nachdem, wie stark du aufsprudelst.

00:12:10: Die musst du regelmäßig nachkaufen.

00:12:11: Logisch.

00:12:12: Und Block 2?

00:12:13: Der Filter.

00:12:14: Dieser Aktivkohletennisplatz, von dem wir sprachen, ist irgendwann

00:12:17: einfach voll.

00:12:19: Die Poren sind besetzt.

00:12:20: Und noch wichtiger, aus hygienischen Gründen muss der

00:12:23: Filter meistens alle sechs Monate zwingend getauscht werden,

00:12:26: damit sich im feuchten Milieu keine Bakterien bilden.

00:12:29: Ah, also feste wiederkehrende Materialkosten.

00:12:33: Ganz genau.

00:12:34: Und Block 3 ist die Energie.

00:12:36: Das System muss das Wasser ja dauerhaft auf

00:12:38: vier Grad kühlen.

00:12:39: Und wenn du eine Heißwasserfunktion hast, hält ein

00:12:42: kleiner Boiler das Wasser konstant auf fast 100

00:12:44: Grad.

00:12:45: Das summiert sich natürlich.

00:12:47: Dieser Stand-by-Verbrauch läppert sich über das

00:12:49: Jahr.

00:12:50: Es ist also eine fantastische Investition in puren

00:12:52: Lebenskomfort, aber definitiv keine, die man nach dem

00:12:55: Kauf komplett von der finanziellen Bildfläche streichen kann.

00:12:58: Das ist ein enorm wichtiger Punkt.

00:13:00: Niemand mag versteckte Abos in seiner Küche.

00:13:03: Okay, die Theorie der Aktivkohle und der laufenden

00:13:05: Kosten leuchtet mir absolut ein.

00:13:07: Sehr gut.

00:13:08: Aber wenn man anfängt, das Ganze konkret für

00:13:10: die eigene Küche zu planen, wird man im

00:13:12: Netz ja förmlich von zwei riesigen Markennamen erschlagen.

00:13:16: Wenn wir uns zum Beispiel die 35.000

00:13:18: Mitglieder starke Facebook-Gruppe Geniale Küchenplanung anschauen, da

00:13:22: gibt es fast täglich leidenschaftliche Diskussionen.

00:13:24: Oh ja, das ist ein regelrechter Community-Kampf.

00:13:27: KUKA gegen Blanco.

00:13:29: Lass uns das mal aus der Praxisperspektive analysieren.

00:13:32: Wofür genau steht der KUKA?

00:13:33: Der KUKA hat sich in der Community den

00:13:35: Ruf als der unangefochtene Meister des echten kochenden

00:13:39: Wassers erarbeitet.

00:13:40: Das ist ihr absolutes Kernversprechen.

00:13:42: Echt kochend?

00:13:43: Ja, während viele Konkurrenten das Wasser nur auf

00:13:45: 95 oder 98 Grad erhitzen, kommt es beim

00:13:48: KUKA wirklich mit sprudelnden 100 Grad Celsius aus

00:13:51: der Leitung.

00:13:53: Das macht bei der Zubereitung von schwarzem Tee

00:13:55: oder beim schnellen Blanchieren von Gemüse einen echten

00:13:57: Unterschied.

00:13:58: Und wenn du doch kaltes Sprudelwasser willst, kaufst

00:14:00: du den sogenannten Cube dazu.

00:14:02: Das ist dann deren Kühl- und Sprudel

00:14:03: -Einheit.

00:14:04: Halt Stopp!

00:14:05: 100 Grad heißes Wasser, das mit dem Druck

00:14:07: einer normalen Wasserleitung aus dem Hahn schießt?

00:14:09: Ja.

00:14:10: Wenn ich Wasser im Wasserkocher koche und das

00:14:13: zu schnell in die Tasse schütte, spritzt das

00:14:15: extrem gefährlich.

00:14:16: Warum hole ich mir bei einem KUKA keine

00:14:18: Verbrennung in dritten Grades, wenn das Wasser da

00:14:19: ins Waschbecken oder in meine Teetasse donnert?

00:14:22: Eine fantastische Frage.

00:14:23: Und die Antwort ist wieder reine Physik.

00:14:26: Der KUKA gibt das kochende Wasser nämlich nicht

00:14:28: als massiven, kompakten Wasserstrahl ab, das wäre lebensgefährlich.

00:14:32: Stattdessen wird das kochende Wasser in der Armatur

00:14:34: stark mit Luft durchmischt.

00:14:36: Es wird aeratisiert.

00:14:37: Ah, also kommt da kein harter Strahl raus.

00:14:39: Genau.

00:14:40: Was unten herauskommt, ist eher so ein feiner,

00:14:42: dichter Sprühregen aus kochenden Tröpfchen.

00:14:45: Wenn du da aus Versehen mit der Hand

00:14:47: durch diesen Strahl wischst, prallen die Tröpfchen ab.

00:14:49: Okay, das beruhigt ungemein.

00:14:51: Du hast den Bruchteil einer Sekunde Zeit, die

00:14:53: Hand wegzuziehen, bevor genug thermische Energie übertragen wird,

00:14:56: um dich ernsthaft zu verbrühen.

00:14:57: Bei einem soliden Strahl aus dem Wasserkocher hättest

00:14:59: du diese Reaktionszeit einfach nicht.

00:15:01: Das ist wirklich brillant gelöst.

00:15:03: Sicherheit durch Luftbeimischung.

00:15:06: Okay, das ist also Quokka mit seiner 100

00:15:07: -Grad-Philosophie.

00:15:09: Aber was ist mit Blanco?

00:15:11: Blanco hat einen ganz anderen Fokus.

00:15:13: Wenn ich das richtig verstanden habe, setzen die

00:15:15: komplett andere Prioritäten.

00:15:17: Für mich klingt Blanco, wenn ich die Nutzerberichte

00:15:19: im Küchenfinder-Magazin lese, eher wie die digitale

00:15:23: Apothekerwaage unter den Wasserhähnen.

00:15:25: Lieg ich da richtig?

00:15:26: Der Vergleich mit der Apothekerwaage trifft es zu

00:15:28: 100 Prozent.

00:15:29: Blanco wird von der Community genau für diese

00:15:31: extreme Präzision gefeiert.

00:15:33: Anstatt sich nur auf Hitze zu fokussieren, nutzen

00:15:36: die fortschrittliche volumetrische Sensoren.

00:15:38: Wie funktioniert das im Alltag?

00:15:40: Stell dir vor, es ist Samstagmorgen.

00:15:42: Du packst deine Sporttasche.

00:15:43: Du stellst deine Trinkflasche unter den Blanco-Hahn,

00:15:46: wälzt im Menü exakt 750 Milliliter aus und

00:15:49: drückst Start.

00:15:50: Und dann?

00:15:51: Das System füllt exakt diese Menge ab und

00:15:53: stoppt automatisch, ohne auch nur einen Tropfen überlaufen

00:15:56: zu lassen, während du dich nebenbei schon mal

00:15:58: umziehst.

00:15:58: Oh, ich kann mir vorstellen, dass das für

00:16:00: junge Eltern ein absoluter Gamechanger ist.

00:16:03: Nachts um drei ein Babyfläschchen machen, exakt 150

00:16:07: Milliliter, exakt die richtige Temperatur, ohne im Halbschlaf

00:16:11: mit dem Messbecher und kochendem Wasser hantieren zu

00:16:14: müssen.

00:16:14: Absolut.

00:16:15: Das ist dann kein Luxus mehr.

00:16:16: Das ist reine Stressreduktion.

00:16:18: Und Blanco punktet zusätzlich stark beim Geschmack.

00:16:21: Inwiefern?

00:16:22: Sie bieten spezielle Filter an, die nicht nur

00:16:24: filtern, sondern das Wasser aktiv mit Magnesium anreichern.

00:16:28: Was gerade bei der Kaffeezubereitung als Geschmacksträger extrem

00:16:31: geschätzt wird.

00:16:32: Es sind also wirklich zwei unterschiedliche Philosophien.

00:16:35: Verstehe.

00:16:36: Kukas rohe 100 Grad Power gegen Blankos Milliliter

00:16:40: genaue, smarte Sensorpräzision.

00:16:43: Genau so kann man das zusammenfassen.

00:16:45: Das leuchtet mir absolut ein.

00:16:47: Aber ich muss noch mal kurz den Advocatus

00:16:49: Diaboli spielen.

00:16:50: Bei all diesen hoch spezialisierten Platzhirschen ärgert mich

00:16:53: oft eine Sache enorm.

00:16:55: Man kauft sich in ein komplett geschlossenes Ökosystem

00:16:58: ein.

00:16:58: Ja, das ist ein leidiges Thema.

00:17:00: Brauche ich dann wirklich für jede Kleinigkeit, für

00:17:02: jede leere CO2 Flasche zwingend ein überteuertes Spezialersatzteil

00:17:07: direkt vom Hersteller, auf das ich tagelang warten

00:17:09: muss, wenn der Postbote mal streikt?

00:17:11: Gibt es da keine alltagstauglicheren Alternativen?

00:17:14: Dieser Vendor-Login, also diese Abhängigkeit vom Hersteller,

00:17:17: ist einer der größten Kritikpunkte in der Community.

00:17:20: Und ja, der Markt hat darauf reagiert.

00:17:23: Ein System, das dieses Problem extrem clever löst,

00:17:26: ist z.B. der Franke Waterhub.

00:17:28: Was macht Franke da anders?

00:17:30: Die Ingenieure bei Franke haben verstanden, dass Bequemlichkeit

00:17:33: im Alltag nicht bedeutet, auf Paketboten zu warten.

00:17:36: Beim Waterhub haben sie das System so konzipiert,

00:17:38: dass es nicht mit teuren Spezialkartuschen arbeitet, sondern

00:17:41: du kannst einfach die handelsüblichen Standard-CO2-Zylinder

00:17:45: nutzen, die du von diesen gängigen Tisch-Sprudlern

00:17:47: kennst.

00:17:48: Ach, das ist ja genial.

00:17:49: Ja, wenn die Flasche am Sonntagmittag beim Familienessen

00:17:52: leer ist, gehst du am Montag einfach in

00:17:54: den Supermarkt oder Drogeriemarkt um die Ecke, tauscht

00:17:56: den Standard-Zylinder für ein paar Euro um,

00:17:58: drehst ihn ein und hast sofort wieder Sprudelwasser.

00:18:01: Keine Online-Bestellung, keine Versandkosten.

00:18:03: Genau, das wird von den Nutzern als enormer

00:18:05: pragmatischer Pluspunkt bewertet.

00:18:07: Zudem lässt sich das System sehr intuitiv über

00:18:09: eine App überwachen, die dir dann genau sagt,

00:18:11: wann der Filterwechsel wirklich nötig ist.

00:18:13: Das nenne ich mal ein durchdachtes Design für

00:18:15: das echte Leben, das den Endverbraucher auch respektiert.

00:18:18: Okay, wir haben heute echt eine massive Menge

00:18:21: an Wissen bewegt und wirklich tief in die

00:18:24: Mechanik dieses Systeme geschaut.

00:18:25: Das haben wir.

00:18:27: Lass uns das nochmal verdichten.

00:18:29: Wer einen Wassersprudler oder ein Heißwassersystem in seiner

00:18:32: bestehenden Küche nachrüsten will, muss das clever planen.

00:18:35: Es geht nicht nur darum, das schicke Armatur

00:18:37: auszusuchen.

00:18:38: Definitiv nicht.

00:18:39: Du musst das Tetris-Spiel im Spülenschrank lösen,

00:18:41: die Abwärme des Kompressors bedenken, die Akustik einplanen

00:18:45: und ehrlich durchrechnen, ob du bereit bist, die

00:18:48: Folgekosten für CO2-Filterwechsel und den Standby-Strom

00:18:51: zu tragen.

00:18:52: Ganz genau.

00:18:53: Wer aber regelmäßig Sprudelwasser, Tee oder literweise gefiltertes

00:18:57: Wasser trinkt, für den verändert so ein System

00:18:59: die Choreografie der gesamten Küche radikal.

00:19:02: Keine Kisten mehr schleppen, keinen Wasserkocher mehr entkalken.

00:19:04: Einfach purer, sofortiger Komfort.

00:19:07: Genau so ist es.

00:19:08: Am Ende des Tages geht es um deine

00:19:10: ganz persönlichen Prioritäten.

00:19:11: Bist du der leidenschaftliche Teetrinker, der die 100

00:19:14: Grad des Kurkers braucht?

00:19:16: Bist du der Sportler oder das Elternteil, das

00:19:18: die Milliliter-Präzision der Blanco Apotheker wahrgefeiert?

00:19:22: Oder reicht für den Anfang das simple Split

00:19:25: -System aus dem Baumarkt?

00:19:26: Die Technologie, egal ob Aeratisierung, Aktivkohleporen oder Vibrationsdämpfer,

00:19:32: ist faszinierend.

00:19:33: Aber sie ist nur dann gut investiertes Geld,

00:19:35: wenn sie dein konkretes Alltagsproblem löst.

00:19:38: Um genau dieses persönliche Problem für dich zu

00:19:40: analysieren, empfehle ich dir wirklich vor einem überstürzten

00:19:43: Kauf noch mal tief in das Küchenfinder Magazin

00:19:46: unter magazin.küchenfinder.com einzutauchen.

00:19:50: Dort kannst du dir all diese detaillierten Vergleiche,

00:19:53: die Kostenrechner und die technischen Spezifikationen für dein

00:19:56: eigenes Nachrüstprojekt noch mal in Ruhe durchlesen.

00:19:59: Das ist wirklich der beste nächste Schritt.

00:20:01: Bevor wir uns heute verabschieden, möchte ich dir

00:20:03: noch einen letzten etwas provokanten Gedanken mit auf

00:20:06: den Weg geben.

00:20:08: Wir machen uns beim Planen einer Küche immer

00:20:10: unfassbar viele Gedanken um den perfekten dampfunterstützten Ofen

00:20:14: oder das leiseste Induktionskochfeld.

00:20:17: Wir jagen der Perfektion beim Essen hinterher.

00:20:19: Stimmt.

00:20:20: Aber überleg mal, wie viel kumulierte Lebenszeit, physische

00:20:23: Energie und Nerven wir eigentlich nur damit verbringen,

00:20:27: simples Wasser in die richtige Temperatur zu zwingen

00:20:29: oder es in unnötigen Plastikverpackungen quer durch die

00:20:33: Stadt zu transportieren.

00:20:34: Eine ganze Menge.

00:20:35: Was wäre, wenn die Küche der Zukunft vielleicht

00:20:38: gar keinen klassischen Kühlschrank für Getränke mehr braucht?

00:20:41: Wenn diese klobigen, raumfressenden Geräte verschwinden, weil das

00:20:44: Wasser in absolut jedem erdenklichen Zustand, eiskalt, sprudelnd,

00:20:48: kochend, Milliliter genau, gefiltert, einfach unsichtbar und direkt

00:20:53: aus der Wand kommt.

00:20:54: Denkt mal drüber nach.

00:20:55: Bis zum nächsten Mal.

00:20:56: Ciao, mach's gut.

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