Einzeilige Küche planen: Clevere Tricks für kleine Küchen (#19)

Shownotes

Wir zeigen dir, warum gerade kleine Küchen enormes Potenzial haben, wenn sie richtig geplant werden und welche Tricks Profis nutzen, um Stauraum, Bewegungsfreiheit und Komfort optimal auszubalancieren.

Du erfährst unter anderem:

• warum die richtige Arbeitshöhe entscheidend für ergonomisches Arbeiten ist • wie Sondertiefen bei Küchenmöbeln mehr Bewegungsfreiheit schaffen • welche Stauraumtricks selbst kleine Nischen sinnvoll nutzbar machen • warum vertikales Denken bei kleinen Küchen entscheidend ist • wie Beleuchtung und Planung den Raum optisch größer wirken lassen

Ob kleine Wohnung, schmale Küche oder Dachschräge – mit den richtigen Planungsprinzipien wird selbst eine einzeilige Küche zum funktionalen Mittelpunkt deines Zuhauses.

Mehr Inspiration, Beispiele und Küchenstudios in deiner Nähe findest du auf Küchenfinder.com.

Hinweis: Dieser Podcast basiert auf redaktionellen Inhalten von Küchenfinder und wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz erstellt. Die Stimmen und die abgebildeten Personen auf dem Podcast Cover sind KI-generiert. Die Dialoge entstehen auf Basis realer Informationen. Alle Inhalte wurden sorgfältig aufbereitet, um dir die Küchenplanung so einfach und hilfreich wie möglich zu machen.

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Ergonomie und Stauraumtricks für einzeilige Küchen

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Willkommen zu einer neuen Folge von Geniale Küchenplanung, dem Küchenfinder Podcast. Hallo zusammen. Schön, dass du wieder mit dabei bist.

Wir haben heute ein Thema, das wirklich super viele von uns betrifft. Es geht um kleine und einseilige Küchen. Genau.

Unsere Mission für diese genaue Analyse heute ist eigentlich ganz simpel. Wir wollen dir zeigen, dass wenig Platz absolut kein Nachteil ist. Zumindest nicht, wenn man die Mathematik dahinter und so ein paar ja Planungsgeheimnisse kennt.

Wir reden heute darüber, warum deine eigene Körpergröße, und das fand ich total verrückt, der Abstand deiner Ellbogen zum Boden über ein gesundes Leben entscheiden. Oh ja. Und wie man aus so 15 cm Totenraum ein echte Stauraumwunder macht.

Und um genau solche Ideen dann auch in die Realität umzusetzen, ist Küchenfinder.com wirklich der beste Ort. Definitiv. Weil wenn wir jetzt gleich über all diese Details sprechen, wirst du das sicher für dich durchrechnen.

Und auf dem Portal kannst du das dann später mit einem Profi direkt aus deiner Nähe umsetzen. Okay, lass uns das mal aufdrüsseln. Starten wir mit den Basics der einseiligen Küche.

Das ist ja quasi der Klassiker. Ja, absolut. Und eigentlich hat die fantastische Seiten.

Sie ist total platzsparend, sie braucht nur eine Wand. Und was ich super finde, man hat keine nervigen Eckschränke. Du kennst doch sicher diese schwarzen Löcher in Ellküchen, oder? Oh ja.

Wo man auf allen Vieren reinkriechen muss. Genau. Wo das von Dueset dann für immer verschwindet.

Richtig. Das Faszinierende daran ist ja eigentlich, für wen diese Form ideal ist. Okay, für wen? Naja, besonders für lange, schmale Grundrisse.

Oder eben offene Wohnküchen, wo die Zeile sich so ein bisschen zurückmimmt. Aber und das müssen wir ehrlich sagen, es gibt einen blinden Fleck. Den Platz.

Die Laufwege. Maximal zwei Personen sollten da gleichzeitig kochen. Alles andere wird Chaos.

Das passt super zu einem Blog-Kommentar, den wir bei der Recherche gefunden haben, von Andreas. Der meinte, eine einseilige Küche macht das Kochen total einsam. Ah, okay.

Ja, weil wenn man zu zweit kocht, fehlt einfach der Platz. Man steht sich andauernd im Weg, selbst wenn einer nur schnippelt. Ja, ich verstehe Andreas da vollkommen.

Aber da muss ich ihm ganz sympathisch mit ein paar Fakten widersprechen. Hau raus. Dieses Platzproblem hast du eigentlich nur, wenn der Raum super schmal ist, sagen wir zwei Meter oder weniger.

Und du stuhr eine 60 cm Tiefe Standardküche reinpresst. Ja gut, was ist die Alternative? Möbel mit Sondertiefen. Du nimmst einfach 40 oder 50 cm Tiefe.

Ah. Damit gewinnst du sofort Bewegungsfreiheit zurück und stehst dir nicht mehr auf den Füßen. Aber verliert man da nicht mega viel Platz? Ein bisschen Stauraum ja, aber du tauscht das gegen Ergonomie.

Und das ist dem Alltag viel mehr wert. Das ist ein guter Punkt. Und was mir bei der Vorbereitung auch komplett die Augen geöffnet hat, das Thema Händigkeit.

Oh, ein riesiges Thema. Das vergessen die meisten komplett. Also bist du Rechts- oder Linkshänder.

Wenn du als Rechtshänder das Gemüse schneidest und der Topf steht links, da musst du ja völlig unnatürlich über Kreuz arbeiten. Genau. Oder beim Geschirrspüler.

Wenn der auf der falschen Seite steht, blockierst du dich bei jedem Teller selbst. Wahnsinn. Wie so kleine Details den Alltag prägen.

Absolut. Und hier wird es wirklich spannend. Lass uns über Höhe und Tiefe sprechen.

Wir kaufen Küchen ja oft einfach so, wie sie im Katalog stehen. Ein riesiger Fehler. Ja, weil eine falsche Höhe macht auf Dauer den Rücken kaputt.

Definitiv. Und man kann das so leicht verhindern. Du kannst jetzt sofort deine perfekte Arbeitshöhe berechnen.

Die Ellbogenregel. Genau die. Du stellst dich gerade hin, winkelst die Arme um exakt 90 Grad an und dann misst du den Abstand vom Ellbogen zum Boden.

Okay. Und von diesen Wert ziehst du exakt 15 Zentimeter ab. Das ist deine perfekte Arbeitshöhe.

Das ist so eine coole Formel. Aber warum genau 15 Zentimeter? Wegen der Hebelwirkung. Wenn du schneidest, brauchst du Platz für Brett, Messer und die Bewegung.

Wäre die Platte direkt am Ellbogen, müsstest du die Schultern hochziehen. Ah, hallo Nackenschmerzen. Ganz genau.

So hast du Kraft und bleibst entspannt. Das ist echt genial. Aber wie ist das jetzt mit der Tiefe? Wir hatten ja eben die 60 Zentimeter Standard Tiefe und diese Sondertiefen.

Wie greift das alles zusammen? Wenn wir das im größeren Zusammenhang betrachten, die Tiefe der Arbeitsplatte, bestimmt direkt wie hoch deine Oberschränke hängen dürfen. Warte mal, warum das denn? Das sind doch zwei völlig unterschiedliche Dinge. Optisch ja.

Aber denk an deinen Kopf. Bei 60 Zentimetern Tiefe stehst du relativ nah an der Wand. Da brauchst du etwa 54 Zentimeter Abstand zwischen Platte und Oberschrank, damit du dir nicht den Kopf stößt, wenn du in die hinteren Töpfe guckst.

Okay, logisch. Wenn du dir jetzt aber 65 Zentimeter Tiefe gönnst, du hast mehr Platz hinten, dann rutschst du mit dem Körper weiter von der Wand weg. Ah, weil ich weiter wegstehe, ändert sich meinen Sichtwinkel.

Exakt. Bei 65 Zentimetern Tiefe schrumpft der ideale Abstand auf 48 Zentimeter. Krass.

Und wenn du sogar 80 Zentimeter Tiefe planst, was toll für Geräte ist, dann hängen die Oberschränke nur noch 42 Zentimeter über der Arbeitsplatte. Hättest du gewusst, dass deine Schränke tiefer hängen müssen? Das ist echt verrückt. Ist es auch.

Da muss man wirklich mal auf Küchenfinder kommen schauen. Die haben so einen Preisrechner und Ratgeber, wo man genau solche Details für das eigene Budget durchplanen kann. Das rechnet ja niemand mal ebenso im Kopf aus.

Richtig. Und das wird noch extremer, wenn wir uns kleine Wohnungen oder Dachschrägen anschauen. Ja, oh Gott.

Dachschrägen. Wohin mit dem ganzen Zeug, wenn man keinen Platz hat? Fertikalis denken. Fertikalis denken.

Okay. Es gibt da diesen Matrix 900 Corpus. Normalerweise ist so ein Unterschrank 75 Zentimeter hoch.

Der Matrix 900 ist 90 Zentimeter hoch. Das sind 15 Zentimeter mehr. Genau.

Das bringt dir sofort 20 Prozent mehr Stauraum. Du hast Platz für einen kompletten, zusätzlichen Schubkasten pro Schrank. Das ist echt viel.

Was ich bei der Recherche auch gesehen habe und sofort geliebt habe, der Sockelschubkasten. Oh ja, ein genialer Trick. Statt dieser toten Blende ganz unten am Boden, wo sich nur der Staub sammelt, baut man da eine Schublade ein.

Für Kerbleche oder Backbleche. Perfekt für diese flachen, unhandlichen Dinge. Und dazu noch Relingsysteme an der Wand.

Alles, was die eigentliche Arbeitsfläche freiräumt, ist Gold wert. Apropos Arbeitsfläche freiräumen, du hattest da noch einen ziemlich radikalen Tipp zu den Geräten. Ja, frag dich mal ehrlich, wer sagt, dass man vier Herdplatten braucht? Stimmt eigentlich.

Meistens kocht man Nudeln und Brät nehmen bei was an. Genau, ein Induktionsfeld mit nur zwei Platten und dazu eine schmale 40 Zentimeter Spüle. Statt zu einem riesigen Doppelbecken.

Ja, das rettet dir enorm viel Arbeitsfläche. Du verlierst vielleicht Kapazität für das Weihnachtsessen, aber du gewinnst Platz für jeden einzelnen anderen Tag im Jahr. Also was bedeutet das alles für dich, wenn du jetzt auch noch mit einer Dachschräg gekämpft? Da fallen ja Oberschränke komplett weg.

Ja, da musst du den Unterschränkbereich gnadenlos ausnutzen mit sogenannten Stollenschränken. Stollenschränke. Das sind Schränke mit Vollauszug.

Selbst wenn du ganz am Rand unter der Schräge nur noch 15 Zentimeter Platz hast, da passt ein Auszug rein. So ein ganz schmales Ding für Flaschen. Ganz genau.

Für Essig, Öl, Gewürze. Du ziehst das raus und kommst bequem von der Seite ran. Da bleibt kein Millimeter verschenkt.

Es ist echt Stauraum Tetris. Und um dieses Tetris perfekt zu machen, brauchst du optische Tricks. Beleuchtung.

Indirekte Beleuchtung. Eine Deckenlampe macht nur harte Schatten. Wenn du aber beleuchtete Griffspuren oder beleuchtete Regale nutzt, wäscht das Licht so weich die Wand runter.

Und das macht den Raum größer. Das gibt im Raum eine Illusion von Weite. Es sieht aus, als würde die Wand weiter hinten liegen.

Das schafft eine Deckenlampe niemals. Okay, wow. Das müssen wir mal kurz zusammenfassen.

Kleine oder einseilige Küchen bedeuten also absolut keinen Verzicht. Überhaupt nicht. Es geht um kluges Design.

Von der Ellbogenregel über die 40 Zentimeter Spüle bis hin zum kleinen 15 Zentimeter Ölschrank unter der Schräge. Vergiss also nicht, wenn du das umsetzen willst, auf Küchenfinder.com findest du unzählige Bilder. Egal ob weiße Küchen mit blauen Rückwänden oder eher Landhaustil.

Und du findest da vor allem direkt die besten Küchenstudios in deiner Nähe, um diese ganzen Mathtricks in die Tat umzusetzen. Das wirft eine wichtige Frage auf über, die man echt mal nachdenken sollte. Wir haben heute so viel darüber gesprochen, wie wir die Küche an den Raum anpassen.

Aber überleg dir heute Abend mal Folgendes. Wenn die Ergonomie und die Wege in deiner Küche unbewusst diktieren, wie du dich bewegst, wie sehr formt das Design deiner Küche eigentlich, was du am Ende kochst und wie viel Zeit du wirklich gerne in ihr verbringst. Puh! Das ist ein starker Gedanke.

Formt die Ergonomie das Gericht auf dem Teller? Das lassen wir jetzt einfach mal so stehen. Find ich gut. Bis zum nächsten Mal.

Bis zum nächsten Mal.

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