Zeitwert statt Bauchgefühl: So bewertest du eine gebrauchte Küche (#14)
Shownotes
Wir sprechen darüber, warum der ursprüngliche Kaufpreis kaum eine Rolle spielt, wie stark Küchen und Elektrogeräte tatsächlich an Wert verlieren und welche Faktoren du unbedingt prüfen solltest: von Ergonomie und Zustand über Geräteausstattung bis hin zur emotionalen Preisfalle bei Ablöseverhandlungen.
Anhand eines konkreten Rechenbeispiels erklären wir, wie sich der Zeitwert einer Küche zusammensetzt und warum eine vermeintlich günstige Übernahme langfristig teurer sein kann als eine neue, perfekt geplante Küche. Außerdem erfährst du, wie dir der Zeitwertrechner auf Küchenfinder.com bei der Preisverhandlung hilft.
Eine Folge für alle, die vor einem Umzug stehen und sich fragen: Übernehmen oder neu planen?
Hinweis: Dieser Podcast basiert auf redaktionellen Inhalten von Küchenfinder und wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz erstellt. Die Stimmen und die abgebildeten Personen auf dem Podcast Cover sind KI-generiert. Die Dialoge entstehen auf Basis realer Informationen. Alle Inhalte wurden sorgfältig aufbereitet, um dir die Küchenplanung so einfach und hilfreich wie möglich zu machen.
Transkript anzeigen
Faire Ablöse für die Vormieter-Küche berechnen
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Wir kommen zu einer neuen Folge von Geniale Küchenplanung, dem Küchenfinder-Podcast. Stell dir mal vor, du hast endlich diese neue Wohnung gefunden, aber das ist ein Hagen. Der Vormieter möchte, dass du die Köche übernimmst.
Klingt ja erstmal praktisch, aber was ist da ein fairer Preis? Ist das Angebot wirklich so günstig, wie es scheint? Das ist wirklich eine der häufigsten Fragen überhaupt, wenn man umzieht. Und es geht ja nicht nur um den Preis. Nein, gar nicht.
Die Frage ist doch auch, ob man sich mit einer fremden Küche auf Jahre hinaus wirklich wohlfühlt. Heute klären wir mal, wie du den wahren Wert einer gebrauchten Küche ermittelst und eine kluge Entscheidung triffst. Genau.
Bevor wir uns jetzt also in die Zahlen stürzen, die wirklich, wirklich wichtigste Frage, ist das überhaupt deine Küche. Eine Küche ist ja wie ein gutes Werkzeug. Sie muss zudem passen, der damit arbeitet.
Absolut. Da gibt es ja so ein paar entscheidende praktische Punkte. Zum Beispiel die Ergonomie.
Passt die Höhe der Arbeitsplatte zu deiner Körpergröße. Nichts ist doch schlimmer als tägliche Rückenschmerzen beim Kochen. Das ist der Punkt, der den täglichen Nutzen bestimmt.
Eine günstige Küche, die dich jeden Tag ärgert, ist am Ende teuer erkauft. Total. Oder dein Kochverhalten.
Welcher Kochfeldtyp ist da verbaut? Induktion? Elektro? Gas? Funktionieren deine Töpfe und Pfannen überhaupt damit? Das vergisst man ja gerne mal. Ja, genau. Und die Alltagstauglichkeit.
Gibt es genug Steckdosen für deine ganzen Geräte? Oh ja, der Klassiker. Ist da überhaupt genug Platz für die Art, wie du kochst? Und wenn du Kinder hast oder planst, lässt sich die Küche Kinder sicher machen. Man sollte auch den Zustand ganz genau prüfen, gibt es Macken an den Fronten.
Funktionieren wirklich alle Geräte einwandfrei. Und mal ganz ehrlich, kannst du mit neongrünen Fronten leben? Okay, also lass uns das mal auseinandernehmen. Viele überschätzen ja den Wert ihrer alten Küche total.
Emotional. Ja, klar. Man erinnert sich an den hohen Kaufpreis, aber die Realität ist da ziemlich ernüchternd.
Und da prallen Welten aufeinander. Eine Küche verliert an Wert wie ein neues Auto. Sobald der Kaufvertrag unterschrieben ist, ist sie schon weniger wert.
Wie viel denn ungefähr? Also man rechnet so, direkt nach dem Einbau verliert eine Küche ca. 20% ihres Werts. 20%? Sofort.
Sofort. Und pro weiteres Jahr kommen dann noch mal ca. 5-10% Wertminderung dazu.
Das ist eine harte Ansage. Eine 10.000 Euro Küche ist nach 5 Jahren oft nur noch 4.000 Euro Wert. Und nach 15 Jahren ist selbst eine Luxusküche nur noch einen Bruchteil wert.
Puh, wie kann man das denn genauer berechnen, ohne nur zu schätzen? Am besten lässt man sich immer die Originalrechnung zeigen, oder? Unbedingt, das ist die Basis. Und dann gibt es da ein paar Bausteine für die Berechnung. Der erste ist der Wiederbeschaffungswert.
Also nicht der alte Kaufpreis? Nein eben nicht. Sondern was eine gleichwertige Küche heute kosten würde. Das ist der faire Ausgangspunkt.
Okay, verstehe. Dann natürlich das Alter der Küche, ganz logisch. Wie lange ist die schon in Gebrauch? Und dann kommt die Qualität ins Spiel, die Lebensdauer.
Da gibt es ja sicher große Unterschiede. Riesige. Man rechnet grob mit, sagen wir, 10 Jahren Lebensdauer bei günstiger Qualität.
Bei mittlerer Qualität sind es vielleicht 15 Jahre. Und bei Premium-Qualität kann man von 20 Jahren ausgehen. Und dann kommen sicher noch Zu- oder Abschläge dazu.
Genau. Gibt es nachträgliche Erweiterungen, das ist ein Zuschlag? Oder gibt es Schäden, sind Reparaturen nötig? Das ist natürlich ein Abschlag. Das klingt schon ziemlich kompliziert.
Lass uns das mal an einem Beispiel durchgehen. Sagen wir, die Küche hat mal 18.000 Euro gekrustet und ist fünf Jahre alt. Okay.
Und der Wiederbeschaffungswert heute, der liegt bei 20.000 Euro. Perfektes Beispiel. Also.
Die Basis sind die 20.000 Euro Wiederbeschaffungswert. Sie ist fünf Jahre alt, Premium-Qualität. Also nehmen wir die 20 Jahre Lebensdauer an.
Gut. So, und jetzt kommt als erstes die Wertminderung im ersten Jahr. Das sind die pauschalen 20 Prozent.
Also 20 Prozent von 20.000 Euro, das sind 4.000 Euro? Genau. Die sind sofort weg. Und für die restlichen vier Jahre wird dann der Wertverlust anteilig berechnet.
Und wo landen wir da am Ende? Nach der Formel, die man zum Beispiel auch im Zeitwertrechner auf Küchenfinder.com findet, landet man bei einem Zeitwert von circa 9.972 Euro. Moment, knapp unter 10.000. Das ist ja nicht mal mehr die Hälfte des heutigen Neupreises. So ist es.
Das muss man sich wirklich klar machen. Wow. Aber ein riesiger Kostenblock sind ja die Elektrogeräte.
Backofen, Kühlschrank, Spülmaschine. Die machen oft fast die Hälfte aus. Wie sieht es denn da mit dem Wertverlust aus? Der ist doch sicher noch mal anders, oder? Ja, da ist er noch viel drastischer.
Sobald die Geräte ausgepackt und einmal benutzt werden, sinkt der Wert enorm. Die sind technisch einfach viel schnelllebiger. Wie schnell lebe ich denn? In der Finanzwelt rechnet man für Küchengeräte mit einer allgemeinen Nutzungsdauer von nur sieben Jahren.
Sieben Jahre. Das ist ja nichts für einen teuren Backofen. Das ist die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.
Man kann von einem jährlichen Wertverlust von 25% des Vorjahreswertes ausgehen. Okay, also nach einem Jahr ist ein Gerät nur noch 75% wert. Richtig.
Nach zwei Jahren sind es dann nur noch circa 56%. Und nach drei Jahren? Da liegst du bei nur noch circa 42% des ursprünglichen Kaufpreises. Wow, das heißt bei einem drei Jahre alten Herd ist man schon bei weniger als der Hälfte.
Das ist wirklich wichtig zu wissen, wenn man über die Ablöse verhandelt. Okay, fassen wir das mal zusammen. Wenn du vor der Entscheidung stehst, eine gebrauchte Küche zu übernehmen, prüfe zuerst, ob sie wirklich zu dir und deinem Leben passt.
Genau. Schau dir Ergonomie, Zustand und die Ausstattung ganz genau an. Und dann? Und dann wirst du zum Zahlen fuchs.
Erinnere dich an den hohen Wertverlust im ersten Jahr, die 20%. Und an den schnellen Verfall bei den Elektrogeräten. Sei realistisch und lass dich nicht vom emotionalen Wert des Verkäuvers leiten.
Ganz genau. Und um dir das Leben da leichter zu machen, nutze am besten den interaktiven Zeitwertrechner auf Küchenfinder.com. Dort kannst du alle Daten eingeben und bekommst eine wirklich solide Grundlage für deine Preisverhandlung. Und zum Schluss vielleicht noch ein Gedanke für dich? Ja, gerne.
Manchmal ist eine brandneue, perfekt auf dich zugeschnittene Küche, die vielleicht auf den ersten Blick teurer wirkt, auf lange Sicht die günstigere und vor allem die glücklichere Wahl. Das ist ein guter Punkt. Frag dich also nicht nur, was ist die alte Küche wert, sondern eben auch, was ist mir mein tägliches Kochvergnügen wert.
In diesem Sinne, viel Erfolg bei deiner Entscheidung. Bis zur nächsten Folge von Geniale Küchenplanung.
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